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Diablo 3 – Rückkehr des Totenbeschwöres

Mit dem DLC Rückkehr des Totenbeschwörers feiert der in Diablo 2 sehr beliebte Charakter sein wohlverdientes Comeback. Neben einem neuen Charakter enthält der DLC noch weiteren Content, wie zwei zusätzliche Charakterplätze, mehr Truhenfächer, einen Gefährten und ein paar Flügel.

„Verfault und verrottet“

Der Totenbeschwörer ist ein Meister der dunklen Künste und ab sofort die siebte spielbare Klasse in Diablo 3. Als Herr über die Untaten, zieht er seine Magie direkt aus der Macht des Todes. Nur wenige in Sanktuario besitzen diese Macht untote Armeen über die Schlachtfelder zu führen. Die Priester des Rathma-Kults stammen, wie die meisten Magier, aus den weit entfernten Dschungeln von Kehjistan. Durch das Studium der Lehren von Rathma sowie durch jahrelange Forschungen und Experimente haben sie gelernt, das empfindliche Gleichgewicht von Leben und Tod zu durchbrechen und die Grenze zu verschieben. Obwohl die Diener der Hölle diese Macht schon lange besitzen, ist das Wissen wie man die Toten wiederbelebt und kontrolliert, allein den Priestern vorbehalten. Wegen genau dieser Praxis werden sie von Aussenstehenden als Totenbeschwörer bezeichnet. Zwar wird ihre Kunst als dunkel betrachtet, und die Menschen meiden die Priester, die diese Kunst ausüben, aber diese geheimnisvollen Kulte waren nie Opfer der Korruption. Totenbeschwörer sind eher Pragmatiker und gegen jegliche Versuchungen gefeit. Sie betrachten den Tod lediglich als ein natürliches Portal des Lebens und widersetzen sich seiner Ankunft nicht. Ihr einmaliges Wissen ermöglichet ihnen dem Tod ohne Furcht gegenüberzutreten und halten das Gleichgewicht zwischen und Ordnung und Chaos. Ihre Aufgabe dieses äußerst empfindliche Gleichgewicht zu wahren, hat sie nun aus ihrer Abgeschiedenheit gelockt, um gegen die Diener der Hölle anzutreten. Denn schon allein die Anwesenheit der Großen Übel im Reich der Sterblichen stört die natürliche Symmetrie.

„Aus Dir wird noch eine großartige Leiche“

Der Totenbeschwörer ist ein alter Bekannter, der auf sein Äquivalent aus Diablo 2 aufbaut. Einige seiner Fähigkeiten wurden übernommen und andere wurden komplett neu entwickelt. Ausgerüstet mit speziellen Talent-Builds kann der Totenbeschwörer sowohl als Nah- oder Fernkämpfer gespielt werden. Totenbeschwörer besitzen die Fähigkeit, die sterblichen Überreste der meisten Wesen wiederzubeleben und die jüngst Verstorbenen unter ihren Einfluss zu bringen. Die Toten setzen spirituelle Energie frei, die das Reich der Sterblichen heimsucht. Die Totenbeschwörer könne diese Energien bündeln und in der sterblichen Welt manifestieren. Sie können sogar auf diese Weise ihre Opfer verfluchen, indem sie die Urenergien manipulieren, die alle lebenden Wesen durchströmen. So nutzen sie die Ressource Essenz, oder sogar ihr eigenes Lebens, um ihre Fähigkeiten im Kampf einzusetzen. Diese Fähigkeiten werden in Primär, Sekundär, Blut und Knochen, Reanimation, Flüche, Leichen und Passiv eingeteilt. Um ihr komplettes Potential auf dem Schlachtfeld entfesseln zu können, benötigen die Totenbeschwörer Ausrüstungsgegenstände von mächtiger Stärke. So erhält er in Diablo 3, vier unterschiedliche Ausrüstungs- und ein Waffenset. Neben diesen Sets, erhaltet ihr weit über 30 neue legendäre Gegenstände, die ihr im Spiel finden könnt.

Folgende Fähigkeiten besitzt der Totenbeschwörer.

Primär
• Knochenstacheln
• Blutsaugen
• Todessense
Sekundär
• Todesnova
• Knochenspeer
• Skelettmagier
Blut und Knochen
• Knochenrüstung
• Knochengeist
• Blutige Pfade
• Simulakrum
Reanimation
• Land der Toten
• Skelette befehligen
• Golem befehligen
• Armee der Toten
Flüche
• Altern
• Gebrechlichkeit
• Egelfluch
Leichen
• Leichenexplosion
• Kadaverlanze
• Verschlingen
• Reanimieren

Mehr Informationen zu den einzelnen Fähigkeiten erfährt Ihr hier.

Fazit

Uns gefällt der Totenbeschwörer sehr gut. Gerade, wenn wir mit der Todessense durch unzählige Gegnerhorden schnetzeln, zeigt sich, dass der Totenbeschwörer ein ernstzunehmender Gegner ist. Besonders gut gefällt uns die Möglichkeit, den Totenbeschwörer durch unterschiedliche Builds entweder als Nah- oder Fernkämpfer spielen zu können. Vielleicht sind 15 Euro für eine neue Klasse ein wenig happig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir in letzter Zeit ein paar wirklich gute kostenlose Updates für Diablo 3 erhalten haben.

Dieses Review erschien auch auf Polyradar

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